Forschungsbericht «Geschlechtergerechte Behördentexte»

Seit dem Ende der 1970er-Jahre gibt es eine vielschichtige Debatte zur Frage, wie in der Sprache Geschlechterverhältnisse und -vorstellungen geschaffen, verfestigt oder relativiert werden. Diese Diskussion wurde und wird noch immer auf verschiedenen Ebenen geführt, etwa auf einer engagiert-feministischen, aber auch in der Öffentlichkeit und in vielen Institutionen. Um die Auseinandersetzung mit diesem Thema in Schweizer Behörden geht es in der vorliegenden Studie, die gleichzeitig ein Abschlussbericht zu einem Projekt ist, das sich von 2013-2016 mit dem Thema Behördensprache und geschlechtergerechte Sprache befasst hat.

Das Forschungsprojekt ging der Frage nach, wie sich das Thema der geschlechtergerechten Sprache in der mehrsprachigen Schweizer Behördensprache im Verlauf der Zeit entwickelt und welche Auswirkungen es gezeitigt hat, namentlich auf Text- sowie auf Diskursebene. Untersucht wurden dabei die Bundesebene und bestimmte Kantone: jeweils zwei grosse Deutschschweizer Kantone (BS, ZH), zwei französischsprachige Kantone (GE, VD), das Tessin (TI), die drei zweisprachigen Kantone (BE, FR, VS) und der dreisprachige Kanton Graubünden (GR).

Weitere Informationen finden Sie im Forschungsbericht «Geschlechtergerechte Behördentexte» der Universität Genf

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