Zusammenarbeit FTI-ASTTI im Bereich Nachwuchsförderung


Ausgangslage

Ab September 2017 ist das Übersetzungspraktikum an der FTI (Fakultät für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Genf) für Studierende des Masters Fachübersetzen („Ma en traduction spécialisée, MATS)“ obligatorisch (siehe Studienplan „Déontologie et pratique professionnelle“). Es kann bei einem Unternehmen, einer Organisation, aber auch bei einem Freelancer absolviert werden.

Damit es im Studium angerechnet werden kann, muss ein Praktikum mindestens 120 Stunden oder 12‘000 übersetzte Wörter umfassen. Dabei handelt es sich um ein Minimum. Bei Praktika in einem Unternehmen oder einer Organisation empfiehlt die Fakultät eher 3 Monate.

Die 120 Stunden müssen nicht am Stück geleistet werden, das heisst, Teilzeit (x Stunden pro Woche oder so lange, bis das vereinbarte Volumen erreicht ist) über eine längere Zeit ist denkbar. Das Praktikum muss auch nicht zwingend vor Ort geleistet werden. Regelmässige Treffen mit dem Betreuer, der Betreuerin sind aber wünschenswert.

Betroffen sind rund 60 Studierende pro Jahrgang mit folgenden Zielsprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch(siehe Sprachkombinationen der FTI).

Wer kommt als Praktikumsbetreuer in Frage?
Zertifizierte ASTTI-Mitglieder mit Sprachpaaren in ihrer Kombination, die an der FTI angeboten werden, die motiviert sind, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten und ihr Wissen weiterzugeben.

Welche Pflichten hat ein Praktikumsbetreuer?
- Einen Praktikumsvertrag abschliessen, in dem das Ziel, die Aufgaben des Praktikanten/der Praktikantin, die Bedingungen (Dauer, evtl. Entschädigung, Arbeitsort usw.) und die gegenseitigen Rechte und Pflichten aufgeführt sind
- Dem Studierenden Aufgaben anvertrauen, die seinen Qualifikationen, dem vereinbarten Ziel und dem Pensum entsprechen
- Feedback geben durch Gegenlesen der Übersetzungen oder sonstige Rückmeldungen
- Praktikumsbescheinigung ausstellen mit der Praktikumsdauer oder dem Umfang der geleisteten Übersetzungen, dem Pflichtenheft und einer Evaluierung der Arbeit
- Nach Möglichkeit einen Praktikumslohn bezahlen

Welchen Nutzen hat der Praktikumsbetreuer von der Zusammenarbeit mit einem Studierenden?
- Zusätzliche Arbeitskraft, um Spitzen abzugleichen
- Kontakt mit Studierenden
- Freude an der Zusammenarbeit mit Nachwuchsübersetzern
- Wissen weitergeben
- Reflektieren über die eigene Arbeitsweise durch Konfrontation mit dem frischen theoretischen Wissen der Studierenden

Welche Pflichten haben die Studierenden?
- Sich dem Praktikumsbetreuer gegenüber loyal verhalten und die Arbeitsanweisungen ausführen
- Gewissenhaft, effizient und fristgerecht arbeiten
- Anvertraute Dokumente und Informationen vertraulich behandeln
- Weitere Pflichten nach Vereinbarung mit dem Praktikumsbetreuer

Zeitplan
Erste Praktika kommen ab Februar 2018 in Frage.

Vorgehen
Melden Sie sich unter stages-FTI@unige.ch bis zum 30. September 2017.
Gerne beantworten die beiden Koordinatorinnen Estefania Pio und Nicole Stoll Fragen. Bei Interesse können sie die Betreuerinnen und Betreuer treffen.

Kontakt
Estefania Pio und Nicole Stoll, Praktikumskoordination der FTI (stages-FTI@unige.ch).

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