ASTTI-Positionspapier: Wirtschaftliche Folgen durch das Coronavirus

Die aktuelle Pandemie verursacht zahlreiche Probleme in der Schweiz und den meisten anderen Ländern dieser Welt. In der Schweiz sind die Mitglieder des ASTTI mehrheitlich freischaffende Dolmetscherinnen und Übersetzerinnen, die besonders stark von den wirtschaftlichen Folgen dieser Krise betroffen sind. Aus diesem Grund haben der ASTTI, die DÜV und die AIIC (Region Schweiz) die Initiative ergriffen und gemeinsam ein Schreiben an Bundesrat Parmelin gerichtet.
Gleichzeitig haben wir auch unser Ehrenmitglied Frau Bundesrätin Karin Keller-Sutter angeschrieben, um sie als ausgebildete Dolmetscherin für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu sensibilisieren, mit welchen freischaffende Dolmetscherinnen und Übersetzerinnen bereits jetzt zu kämpfen haben oder zumindest rechnen müssen.

Parallel hierzu haben wir unseren Verbandsanwalt gebeten, uns eine rechtliche Einschätzung zu geben, wie sich unsere Mitglieder im Fall der Absage von Aufträgen infolge der Coronavirus-Pandemie verhalten können. Diese (in deutscher Sprache verfasste) differenzierte Rechtseinschätzung bietet uns eine solide Grundlage, wenn es darum geht, allfällige Ausfallhonorare zu verhandeln. Sie ist im Mitgliederbereich der ASTTI-Internetseite zugänglich. Wir bitten darum, sie vertraulich zu behandeln und nicht weiterzuleiten. Sie dient der Information unserer Mitglieder, die mit Auftragsabsagen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen konfrontiert sind.
Indem wir alle unsere Eigenverantwortung wahrnehmen, können wir unseren Teil dazu beitragen, dass sich die Lage bald wieder verbessert.
Wir wünschen Ihnen in diesen aussergewöhnlichen Zeiten alles Gute und viel Zuversicht. Aber vor allem: Bleiben Sie gesund!

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